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“trunkenes Fest zum nüchternwerden” mit herrlichem Programm

“trunkenes Fest zum nüchternwerden” mit herrlichem Programm

BACCANALE nennt sich die Großveranstaltung am Sonntag, 1. 9. 2019, auf der Bacharacher Oberstraße. Sie läuft von 16.00 bis 20.00 Uhr als krönender Abschluss der Biennale  „An den Ufern der Poesie“, Theaterfestival für rheinsüchtige Melancholiker. 

Auch Bacharacher/innen sind als Akteure mit von der Partie, und sogar der “alte” Bürgermeister Schleiss erzählt aus seiner Amtserfahrung.

Weiter geht`s erst wieder in zwei Jahren, leider.

 

HIER AUSZÜGE AUS DEM PROGRAMM:

 

“Die Oberstraße ist der öffentlichste Ort Bacharachs, die Flaniermeile, die Champs-Élysées und am 1. September wird sie auch noch die Weltbühne Rheinland-Pfalz des Mittelrheintals.

 

“Weltenbühne” Oberstraße

 

Als Abschluss des Festivals „An den Ufern der Poesie“ (Theaterfestival für rheinsüchtige Melancholiker) inszeniert das Theater Willy Praml mit der Bühnenbildnerin Sandra Meurer diese wunderbare Hauptverkehrsschlagader in Bacharach und hat der ganzen Veranstaltung den Namen BACCHANAlE! gegeben.

Denn die Zuschauer sitzen bei dieser Inszenierung nicht bequem vor der Bühne, sondern sie schlendern hindurch, halten an, entdecken selbst, gehen vor und zurück – puzzeln sich also ihr eigenes Theaterstück – von der Peterskirche bis zur Garage gegenüber dem Rathaus.

In Geschäften, Wirtshäusern, in Kirchen, Vorgärten, leerständen, auf Garagendächern, in Schaufenstern, selbst im ehrwürdigen Rathaussaal finden an diesem Tag auf dem  `trunkenen Fest zum Nüchternwerden` Szenen, Installationen und Choreografien statt. Mit echten und gefälschten Mittelrheintalern.

 

Programm einmal  quer durch die Stadt von der Peterskirche bis zum Rathaus

 

Das Publikum wird so manchen Schauspieler, so manche Schauspielerin des Festivals wiedererkennen, den, die man inzwischen für hier behaust halten könnte; das Besondere ist aber das Mitwirken der Ortsansässigen selber.

Mittelrheintaler zwischen 22 und 86 Jahren präsentieren sich hier in eigenartigen Szenen mit Titeln wie „BUGA 2029“ oder „Trolli, Trolli!“ oder „Arabisch für eingeborene“ oder „Rotlichtviertel Bacharach“. 

wirkt noch lange nach: Erinnerung an ein großes Ereignis

Man kann den geheimen Geständnissen des gerade aus dem Amt geschiedenen Bürger- meisters Karl-Heinz Schleis lauschen. Man kann dem berühmten Maler Michael Apitz beim entstehen eines Werks zusehen, und selbst der japanische Kaiser und Papst Benedikt, beide Ruheständler, lassen sich zu einer Weinprobe bitten.

Man hört dem „Heimatdichter“ Friedrich Paff im eigenen Haus bei einer seiner Poesie-Kaskaden zu, und man begegnet den schönsten Mädchen des Orts in blau-silbernen Gardekostümen usw. usw. usw.

Keine Mühen sind gescheut, dem Festivalpublikum einen großen Abschluss zu bieten – auf dass am Ende wirklich die Melancholie ausbricht – weil man auf das nächste Festival halt bis 2021 warten muss. 

Die Bacchanale endet mit einem Abschluss- Akkord auf dem Marktplatz unter der heimischen Weinkrone.

Das Publikum muss sich natürlich nicht um die Verpflegung kümmern – das Städtchen hat herrliche Wirtshäuser und auf der Oberstraße selber gibt es Verköstigungen”.

 

 

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