Friedrich Bastian, Chef vom „Grünen Baum“, zeigt sich konsterniert, weil schlicht nix dran sei „am Geschwätz“, hat aber auch davon gehört, dass sich seine Insel im Internet schamlos zum Verkauf anbieten soll. Doch die Gerüchte-Küche, die wie immer alles mögliche für möglich hielt, muss wohl damit leben, dass der Abgesang auf den famosen Insel-Wein als fake new des Sommers baden geht.
Sie hat ein räuberisches Nest mit Blumenkübeln voller Hanf-Gewächse ausgehoben! Fachmännisch gepflegt von einer Handvoll junger Taugenichte, die ein lukratives Geldgeschäft im Auge hatten.
Ich bin k e i n Mitglied der SCHIEFERTAFEL! Meine Erwähnung im offiziellen Aushang an einem Haus der Stadt Bacharach geschieht ausdrücklich gegen meinen Willen.
Ein hartnäckiger Geist aber kämpft offenbar verbissen darum, dass das so bleibt. Wie es aussieht bis zum letzten Atemzug.
Fast vergessen aber heute Morgen unverhofft wieder entdeckt: In diesem handtuchschmalen Kuschelnest von Haus hat einmal meine Tante Anna gewohnt! Das liegt verwirrend lang zurück, lockt aber köstliche Erinnerungen aus dem Tiefschlaf: Tante Anna war die Cousine meiner Oma und die bessere Hälfte von Onkel Heiner, einem amtlichen vereidigten Wiegemeister, dem die Bacharacher den Namen „Blechbuckel“ verpasst hatten. Der war stadtbekannt wie eine bunte Kuh, der Held m e i n e r persönlichen Erinnerungen aber ist der Blumenkasten von Tante Annas Fensterbank.
Ich bin der Nebel. Das unfassbare Etwas aus der Welt der Elemente. Ich falle alle Sicht vernebelnd vom Himmel, vermassele unschuldige Betriebsausflüge und verstricke die Mittelrheiner in wirre Träume. Fakt ist: In welcher Eigenschaft auch immer ich die Welt beehre, man vermag mich nicht zu schätzen.